Durchbruch für Skype, Slack & Co

Werbebanner Sympra

Interne digitale Plattformen helfen Führungskräften, Mitarbeiter ins Unternehmen einzubinden.

Bild zeigt einen Laptopin der rechten Ecke, geöffnet ist ein Instant-Messenger-Dienst. Links im Bild ist ein Hinterkopf zu sehen, der dem Laptop zugewand ist.

Ob über Skype, Slack oder die klassische E-Mail – die interne Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern hat sich in den vergangenen Jahren stetig entwickelt. Studien zeigen, dass in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern über interne digitale Plattformen kommuniziert wird. Welche Wirkung hat diese digitale Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften auf den Erfolg des Unternehmens?

Kommunikationsstark durch interne digitale Plattformen

Eine amerikanische Studie von Cardon und Kollegen zeigt, dass Mitarbeiter emotional stärker ans Unternehmen gebunden sind, wenn die Führungskräfte häufig über interne digitale Plattformen kommunizieren. Gleichzeitig sind diese Unternehmen erfolgreicher. Daraus kann man schließen, dass man die Leistung des Unternehmens steigern kann, wenn sich die Führungsetage regelmäßig über interne digitale Plattformen an seine Mitarbeiter wendet. Die Führungskräfte allein können es jedoch nicht richten. Die Studie fand heraus, dass es wichtig ist, die Mitarbeiter aktiv einzubinden, damit sie sich zugehörig fühlen, indem beispielsweise der Chef seine Angestellten regelmäßig über Veränderungsschritte im Projekt in Kenntnis setzt und deren Meinung über eingeführte Änderungen einholt.

Zuhören und antworten

In einer Folgestudie sammelten die US-Forscher die Aussagen von Mitarbeitern und untersuchten, wie es Führungskräfte schaffen können, dass sich ihre Angestellten eingebunden fühlen. Die Mitarbeiter berichteten, dass sie zufrieden sind, wenn die Chefs aufkommende Fragen der Angestellten beantworten. Die leitenden Personen zeigten damit, dass sie jederzeit verfügbar für ihre Mitarbeiter sind. Diese Folgestudie zeigt, dass es den Mitarbeitern nicht wichtig ist, ob ihre eigene Stimme bei den Chefs Gehör findet, sondern dass Führungskräfte die kollektive Meinung der Mitarbeiter, beispielsweise bei Verbesserungsvorschlägen, annehmen. Um ihre Verfügbarkeit glaubwürdig zu machen, müssen Führungspersonen darauf aufbauend die geäußerten Ratschläge in die Tat umsetzen. Andere Mitarbeiter berichteten, dass sie es befürworten würden, wenn ihre Chefs öffentlich Lob aussprächen. Dadurch würden sie zeigen, dass sie die Arbeit ihrer Angestellten schätzten.

Regelmäßig kommunizieren

Für Personen in Führungspositionen bedeute das, dass sie den Mitarbeitern Möglichkeiten bieten müssten, eigene Ideen einzubringen. Dafür seien digitale Plattformen ideal. Regelmäßige Videokonferenzen über Skype oder Tools für Abstimmungen, wenn neue Ideen im Unternehmen entstehen, sind laut den Wissenschaftlern beliebte Beispiele dafür. Zudem setzen einige Unternehmer in ihren Betrieben Fragerunden im Live-Chat ein. Wichtig sei hierbei, dass die erwähnten Kommunikationsmittel als wiederkehrende Formate für die Mitarbeiter etabliert werden. Was den Mitarbeitern laut der Folgestudie besonders gefällt, ist, dass sie viele interne digitale Plattformen auch anonym nutzen können. Dadurch gäben die Angestellten ihren Führungskräften zum Beispiel Kritik weiter, ohne Angst zu haben, Konsequenzen zu spüren.

Teamarbeit als Erfolgsgarant

Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitern über interne digitale Plattformen die Möglichkeit geben, den Unternehmenserfolg mitzugestalten, führt es dazu, dass sich die Mitarbeiter für ihr Unternehmen stärker engagieren. Deshalb sehen die Wissenschaftler eine offene Kommunikationskultur als wichtigen Faktor für den Erfolg eines Unternehmens an.

KeyFacts Symbol Key Facts

  • Führungskräfte müssen ihre Mitarbeiter aktiv über digitale Plattformen einbinden.
  • Aktives Einbinden führt dazu, dass Mitarbeiter sich eher von ihren Führungskräften verstanden fühlen.
  • Kommunikationstools müssen als wiederkehrende Formate etabliert werden, um Erfolg zu garantieren.
Methode Symbol Methode

Zwei amerikanische Studien (2019):

  • Befragung von ca. 1000 Personen in Führungspositionen (aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 10 Mio.$)
  • Befragung & anschließende Inhaltsanalyse von 122 Mitarbeiteraussagen

Weiterlesen: Cardon, P. W., Huang, Y., & Power, G. (2019). Leadership Communication on Internal Digital Platforms, Emotional Capital, and Corporate Performance: The Case for Leader-Centric Listening. International Journal of Business Communication, 21 (2). 2329488419828808.

Autorin Elina Schock

Autorin
Elina Schock

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.